Kulturdenkmale in Korneuburg

Objekt NR. 25

Augustinerkirche

Die Kirche gehörte zum 1338 von Otto dem Fröhlichen gegründeten Augustinerklosters. Ihre heutige, spätbarocke Baugestalt erhielt die Kirche durch den Umbau im 18. Jahrhundert. Die Weihe fand am 18. Juli 1773 statt. Die Hauptfassade trägt über dem Eingangstor das Symbol des Augustinerordens – das von Pfeilen durchbohrte brennende Herz und in den Nischen rechts und links die Figuren des hl. Augustinus und seiner Mutter, der hl. Monika. Der Turm erhielt 1898 einen neuen Turmhelm nach Plänen von Max Kropf, dem Architekten des Rathauses.
Eine herausragende Besonderheit ist die Gestaltung des Altarraums mit dem berühmten Fresko „Das letzte Abendmahl“ von Franz Anton Maulbertsch (1724–1796), das sich großartig in die Architektur dieses Raumes einfügt. In der Kirche sind noch drei weitere Altarbilder von Maulbertsch zu sehen: die Darstellung des hl. Augustinus, des hl. Rochus und des hl. Nikolaus von Tolentino.
Eine weitere Kostbarkeit ist ein Tafelbild des Kremser Schmidt (Martin Johann Schmidt, 1718–1801), das den Tod des hl. Franziskus zeigt.

Augustinian church
The church once belonged to the Augustinian monastery founded in 1338 by Duke Otto IV (Otto the Cheerful). Today's late-baroque building is the result of reconstruction in the 18th century. Over the entrance in the main façade is the symbol of the Augustinian Order – arrows piercing a burning heart – and in the niches right and left are the figures of St. Augustine and his mother, St. Monika.
The tower received a new steeple in 1898 designed by Max Kropf, architect of the town hall. An outstanding feature is the design of the sanctuary with the famous fresco of The Last Supper by Franz Anton Maulbertsch (1724-1796) making perfect use of the architectural space. There are also three altar paintings by Maulbertsch: images of St. Augustine, St. Rocco and St. Nicholas of Tolentino. Another precious object is a single panel painting by Kremser Schmidt (Martin Johann Schmidt, 1718 - 1801), which depicts the death of St. Francis.

Texte © Stadtgemeinde Korneuburg

 

Ein Projekt des Lions-Club Kreuzenstein, http://www.lions.at/kreuzenstein/

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