Kulturdenkmale in Korneuburg

Objekt NR. 28

Friedhof mit Kreuzgang

Auf Grund eines Dekretes Kaiser Josef II. wurde 1785 der Friedhof um die Pfarrkirche geschlossen und auf das Muckenauer Feld zur Johannes Kapelle verlegt. Dort waren schon seit 1639 Grablegungen durchgeführt worden. Im Jahr 1889 mit der ersten Erweiterung wurde es ein nicht konfessioneller Kommunalfriedhof. 1891 wurde der Zugangsbau und der halbrunde Arkadengang zum Friedhof errichtet und die Bilder des aufgelassenen Kreuzweges vor dem Stockerauer Tor, gemalt von Alois Stoff und kopiert nach Josef von Führing, hierher verlegt. Im Friedhof steht ein vergoldetes Eisenkreuz aus Mariazeller Erzguß aus 1830.
In den Jahren 1915 bis 1917 wurde in einer Erweiterung die Anlage des Soldatenfriedhofes nebst Kapelle und einem Obelisken als Denkmal geschaffen. Abgeschlossen wird der Friedhof nach Westen von der gleichzeitig geschaffenen „Israelitischen Abteilung“. Seit 1980 ist es eine Gedächtnisstätte.

Cemetery and cloister
The cemetery around the parish church was closed by order of Emperor Joseph II in 1785 and moved to the Johannes Chapel at Muckenauer Field, now 77 Stockerauer Strasse. In use since 1639 for burials, it was enlarged in 1889 as a non-denominational municipal cemetery. The present access building and arcades were added in 1891 and wall paintings of an abandoned cloister by the Stockerauer Gate were moved here. In the cemetery is a gilded iron cross made by the Mariazell Iron Foundry in 1830. During World War I, a further extension was made to accommodate the Soldier's Cemetery with its chapel and monumental obelisk. On the western side is the "Israelite Section" and since 1980 it has been a memorial ground.

Texte © Stadtgemeinde Korneuburg

 

Ein Projekt des Lions-Club Kreuzenstein, http://www.lions.at/kreuzenstein/

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